Coro­na-Infek­ti­on: Kaum einer plant Mas­ke zu tragen

Eine aktu­el­le Umfra­ge des Allens­bach-Insti­tuts zeigt, dass nur 20 Pro­zent der Deut­schen pla­nen, in Zukunft eine Mas­ke zu tra­gen, wenn sie sich mit Coro­na infi­ziert haben. 60 Pro­zent wol­len kei­ne Mas­ke tra­gen und 20 Pro­zent sind sich noch nicht sicher.

Die Grün­de für die Ableh­nung von Mas­ken sind viel­fäl­tig. Eini­ge Men­schen glau­ben, dass Mas­ken nicht wirk­sam sind, um die Ver­brei­tung des Virus zu ver­hin­dern. Ande­re fin­den Mas­ken unan­ge­nehm zu tra­gen oder stö­ren sich dar­an, dass sie ihre Mimik ver­de­cken. Wie­der ande­re füh­len sich durch Mas­ken in ihrer Frei­heit eingeschränkt.

Die Ergeb­nis­se der Umfra­ge sind besorg­nis­er­re­gend, da Mas­ken ein wirk­sa­mes Mit­tel zur Ein­däm­mung des Coro­na­vi­rus sind. Stu­di­en haben gezeigt, dass Mas­ken das Risi­ko einer Anste­ckung um bis zu 70 Pro­zent sen­ken können.

Es ist wich­tig, dass sich die Men­schen über die Wirk­sam­keit von Mas­ken infor­mie­ren und die­se auch tra­gen, wenn sie sich mit Coro­na infi­ziert haben. Dies ist der bes­te Weg, um die Ver­brei­tung des Virus zu ver­hin­dern und sich selbst und ande­re zu schützen.

Mög­li­che Erklä­run­gen für die Umfrageergebnisse

Die Umfra­ge­er­geb­nis­se las­sen sich auf ver­schie­de­ne Fak­to­ren zurück­füh­ren. Dazu gehören:

  • Die zuneh­men­de Ent­span­nung der Coro­na-Maß­nah­men. In den letz­ten Mona­ten wur­den in vie­len Län­dern die Coro­na-Maß­nah­men gelo­ckert oder auf­ge­ho­ben. Dies hat dazu geführt, dass sich vie­le Men­schen an ein Leben ohne Mas­ken gewöhnt haben.
  • Die zuneh­men­de Impf­quo­te. In Deutsch­land sind mitt­ler­wei­le rund 75 Pro­zent der Bevöl­ke­rung voll­stän­dig geimpft. Dies führt dazu, dass sich vie­le Men­schen weni­ger gefähr­det füh­len, sich mit Coro­na zu infizieren.
  • Die zuneh­men­de Ver­brei­tung von Long Covid. Es gibt Hin­wei­se dar­auf, dass das Tra­gen von Mas­ken das Risi­ko einer Long-Covid-Erkran­kung ver­rin­gern kann. Dies könn­te dazu füh­ren, dass sich eini­ge Men­schen bewusst gegen das Tra­gen von Mas­ken ent­schei­den, um das Risi­ko einer Long-Covid-Erkran­kung zu minimieren.

Was kann getan werden?

Um die Men­schen dazu zu bewe­gen, auch in Zukunft Mas­ken zu tra­gen, wenn sie sich mit Coro­na infi­ziert haben, sind fol­gen­de Maß­nah­men erforderlich:

  • Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gnen. Es ist wich­tig, dass die Men­schen über die Wirk­sam­keit von Mas­ken infor­miert wer­den. Dies soll­te in Form von Auf­klä­rungs­kam­pa­gnen und geziel­ter Infor­ma­ti­on erfolgen.
  • För­de­rung von Mas­ken­tra­gen in öffent­li­chen Berei­chen. In öffent­li­chen Berei­chen, in denen ein erhöh­tes Infek­ti­ons­ri­si­ko besteht, soll­te das Tra­gen von Mas­ken geför­dert wer­den. Dies könn­te bei­spiels­wei­se durch die Ein­füh­rung einer Mas­ken­pflicht oder durch die Bereit­stel­lung von Mas­ken erfolgen.
  • Ände­rung des öffent­li­chen Bewusst­seins. Es ist wich­tig, dass das Tra­gen von Mas­ken als ein nor­ma­ler Bestand­teil des öffent­li­chen Lebens akzep­tiert wird. Dies könn­te durch eine Ände­rung des öffent­li­chen Bewusst­seins erreicht werden.

Fazit

Die Ergeb­nis­se der Umfra­ge zei­gen, dass es wich­tig ist, wei­ter­hin über die Wirk­sam­keit von Mas­ken auf­zu­klä­ren und die­se zu för­dern. Nur so kann das Risi­ko einer Coro­na-Infek­ti­on und der Ver­brei­tung des Virus redu­ziert werden.

Mehr: Coro­na-Infek­ti­on: Kaum einer plant Mas­ke zu tra­gen: f7td5.app.goo.gl/CdnJW8

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