Bahnschranke

Bahn­schran­ken­an­la­ge wie­der­holt durch Unbe­kann­te beschädigt

Bahn­schran­ken­an­la­ge wie­der­holt durch Unbe­kann­te beschädigt

11.08.2023 – 18:01

Bre­men

Hohnstorf (Elbe) — Bahn­über­gang Sandhagen/Rethscheuerweg

06.08.2023 / 20:50 Uhr und 11.08.2023 / 13:20 Uhr

Wie­der­holt muss­ten Tech­ni­ker der DB AG jeweils wegen Stö­rungs­mel­dun­gen am Bahn­über­gang in Hohnstorf (Elbe) aus­rü­cken. Vor Ort stell­ten die­se fest, dass in bei­den Fäl­len Schot­ter­stei­ne der­ar­tig auf die Schie­nen gelegt wor­den waren, dass durch­fah­ren­de Züge die­se über­fuh­ren und teil­wei­se zer­mahl­ten. Dabei wur­den aber auch die Aus­schalt­kon­tak­te der Halb­schran­ken­an­la­ge des Bahn­über­gangs beschä­digt, so dass die Bahn­schran­ken defekt aus­fie­len und die ent­spre­chen­den Tei­le aus­ge­tauscht wer­den muss­ten. Die Bun­des­po­li­zei war vor Ort im Einsatz.

Von auf Bahn­schie­nen auf­ge­leg­ten Schot­ter­stei­nen gehen durch umher­flie­gen­de Stein­split­ter gro­ße Gefah­ren für Pas­san­ten aus. Auch erheb­li­che Sach­schä­den kön­nen ent­ste­hen, wenn z.B. ein sol­ches Geschoss ein Auto trifft oder Schä­den am Zug oder an der Bahn­an­la­ge ver­ur­sacht. Unter Umstän­den kön­nen Züge sogar durch auf­ge­leg­te Gegen­stän­de ent­glei­sen. Kin­der oder Jugend­li­che sind sich die­ser Gefah­ren häu­fig nicht bewusst. Die Züge fah­ren auf dem ein­glei­si­gen Stre­cken­ab­schnitt zwi­schen Echem und Lau­en­brück mit Geschwin­dig­kei­ten von 80 km/h bis 120 km/h, so dass auch der teil­wei­se meh­re­re hun­dert Meter betra­gen­de Brems­weg der Züge leicht unter­schätzt wird.

Sol­che Vor­fäl­le ver­ur­sa­chen immer wie­der Stre­cken­sper­run­gen, Poli­zei­ein­sät­ze und Verspätungen.

Zeu­gen die sach­dien­li­che Hin­wei­se zu den Vor­fäl­len oder Per­so­nen, die sich im Umfeld des Bahn­über­gangs auf­fäl­lig ver­hiel­ten machen kön­nen, wer­den gebe­ten sich unter Tel. 0421/16299–7777 bei der Bun­des­po­li­zei Bre­men zu melden.

Rück­fra­gen bit­te an:

Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on Bremen
Pressesprecher
Simon Gruhl
Tele­fon: 0421 16299 — 6101
Mobil: 0172 — 34 67 750
E‑Mail: bpoli.bremen.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
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